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Lyrik

Hier könnt ihr eine Auswahl meiner Gedichte aus eigener Feder lesen. Ein chinesisches Sprichwort sagt:
"Das Werk ist oft klüger als sein Verfasser." ;-)

 

Sein (2006)

Nicht jedermanns Freund-
aber niemandens Feind.

To be
Not everybodies darlin´
but nobodies enemy

Flieger vom Kummerfield (2004)

(einer von vielen Propellerheads)

Ich fliege dereinst in den Irrsinn
und fliehe damit dem Wahnsinn.
Zur Sonne
Und dann
Ins Blaue.

Liebesgedicht / liebes Gedicht (29.04.2004)

Ich möchte nicht am Leben sterben.
Ich möchte Liebe nehmen.
Alles möcht´ ich geben-
und genommen werden;
Von ganz oben heruntergeholt
werde ich gehen
vom Leben in den Tod...
...dereinst, irgendwann.

Korona (2006)

Sie küssen sich
und küssen sich nicht
Nur von der Erde
aus
siehst Du den geweihten Sternenstaub.

Drei Gedichte und noch ein ganz kurzes als Zugabe für meine Steffi (Juli 2006)

1. Mein Hertz und ich

In den ungeweinten Tränen
zergeht und verweht,
aus den trocken vergossenen
ersteht und entsteht.
Liebe zur Kunst
ist
Kunst zur Liebe;
der Ausgang ist frei
und doch nicht wählbar dem,
wem das Herz an den rechten Fleck gesetzt wurde:
Mach´ Dir nichts mehr aus der Wahl
bedeutet sie doch endlos nur Qual.

2. Sky-Lab-Y-Rinth

Einen Weg hochfahren
bedeutet
einen Niedergang negieren,
eine Umkehr widerzukehren:
Auf- hoch- und umgekehrt kehren,
sich dabei nicht verzehren
sondern hehr versehren.

3. Himmelbild

Wenn die Welt ausschaut
wie ein Bild von Caspar David Friederich
dann weiß ich endlich schließelich,
das ich gefangen bin
in einem Bild von Welt.

4. Leben (12.07.2006)

Leben heißt
kreuz und quer
denken und handeln.

Parallelitäten eins zwei drei (Juni 2006)

Erstens: Zwei Linien fliegen
in ewig gleicher Distanz
auf
ein
ander.
Zweitens: Im Wollen wird gefunden
was sich gleicht- wie geeicht;
im Sollen stirbt die Logik-
zurück bleibt nur: Tragik.
Drittens: In der Oktav
schwingt es sich
primstens, bestens.

Ikke am zwoten siebten 2006

Barocke Typen sind kein Problem,
sie erzeugen welche
(...und lösen sie dann!)

Drei Winterliebe-Gedichte

Mein Lieb (Februar 2005)

wenn ich so an Dich denk´
-an Dich- mein großes Geschenk
wird mir so wohlig und warm
ich fühl kein Arg und kein Harm´.
Wenn ich Dich vor meinem Innern seh
so warm und wohlig und erfrischend kühl wie Schnee
dann weiß ich:
Ich liebe Dich!

Vollmond an Sonnenschein (Feb. 2005)

Nachts wie tags:
wir werden schön besonnen bleiben,
dann kann für uns die Sonne scheinen;
und wenn wir ganz beschienen sind,
dann kommt der Kuß vom Findelkind.

Sternengeschnupper (Feb 2005)

-Du-
mein kleiner fluoreszierender Stern
ich hab Dich tausendmal lieber als gern.
Mach´ doch bald die Augen auf und: Seh´!
Ich tu´Dir alles an, doch niemals: Weh´!
So würd´ich gern Dein Glücksstern sein-
für Dich nur leuchten - klar und rein.

Alle Sieben Sinne (Mrz 2005/ Aug 2006)

Viel gäb´ ich für Momente der Freude
grad da ich ansonst´ viel Zeit vergeude.
Wenn ich so bei Dir zuhaus dann bin
zeugt in mir das Leben einen tiefern Sinn:
Freude und Liebe und manchmal auch Schmerz
deuten auf mehrhin als allzeit nur Scherz.

Nachts in der Daniela-Bar (01.03.2005 gegen 1h00)

Ich erkenne Dich
nicht
in tausenderlei Gestalt.
Ich erfinde mich
dicht
in Menschenmassen geballt,
er bezeuge sich
licht
in jedergewissen Gestalt.

Schlüsselkind (Feb 2005)

Ich kann ihn mir nicht selber geben,
will doch auch nicht ohn´ihn leben.
Du hast die Macht, ihn auszuteilen.
Dann könnt´ ich länger dort verweilen,
wo man sich gänzlich braucht
und einander tief vertraut.

Für das Mädchen von der Elfenbeinküste (Feb 2005)

Die Masten gebrochen, treibst Du auf offener See.
Einst in See gestochen, auf der Suche nach der wahren Idee.
Doch in schweren Wettern, brachen Deine Ebenholzbretter:
Zerschlissen die Trossen, das letzte Pulver verschossen
irrst Du umher wie Ahab-
auf der Suche nach dem finalen Schuß.
Mach´nicht Schluß, mach´ einfach weiter!
Sei ohn´ Verdruß, trotz Beulen und eiter´!
Fahr´so fort... und... scheiter´!
Oder nimm das Rettungsboot, mit dem letzten bißchen Gut.

Tränen (Mrz 2005)

Edler
als alles Gestein und Geschmeid´
sind jene Tränentropfen,
die aus dem Licht der Seele geweint.

Niedergeschlagen (21.03.2005)

Ich muß sehr stark dagegenhalten,
bloß nicht Leid im Leid verwalten.
Morastig scheint der Untergrund,
doch denk´ ich mir, ich bin gesund.
Ich will nicht auf dem Rücken liegen,
in voller Montur die Rüstung verbiegen,
ich will mehr umschiffen, was mich so bedroht
und sorgsam mich halten, im eigenen Lot.
Dies ist mein Schicksal und schwer ist es schon
doch wieviele Seelen haben dafür nur Hohn.
Es lebt ein jeder nur e i n eigenes Leben
und mißt sich selbst, an seinem Bestreben.

Zwo Gedichte (für Steffi)

1. (31.07.2006 1h30)

Ich höre Zeit verrinnen
und spür´ im Herzen innen,
daß es so schlägt für sich
und meint
ich liebe Dich!

2. (01.08.2006 12h30)

Komm´ in meine Arme-
sie solln´ Dir Flügel sein!
Zieh zu mir ins Warme-
laß Dich von mir befrein´!
Wir fliegen über Berg und Tal,
eins ums andere, jedesmal.
Kommt dereinst eine hohe Wand
reiche ich Dir meine Hand;
schwitzend werden wir verstehn,
daß wir beeinander gehn:
Niemals geb´ ich Dich verloren
hätt´ Dich sonst kaum auserkoren.
Mach´ ich auch öfter leichtes schwer,
ich brauche Dich -mein Liebes- sehr!